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| Foto: DLR |
Seit jeher ist die Angst vor der Dunkelheit in den Menschen verwurzelt. Als Kind hörte man ein Geräusch im Dunkeln, doch man war dazu verdammt starr im Bett zu liegen, weil der lange Weg durchs Haus noch viel gefährlicher war: der Hausflur mit zitternden Schatten, die das milchige Licht der Straßenlaterne warf. Türen, die sich jederzeit öffnen konnten. Der eiskalte Boden in einem tiefen Gang, der sich immer mehr verfinsterte. Doch ist die Dunkelheit wenigstens berechenbar. Nach einer langen schlaflosen Nacht wird sie sich unweigerlich im Licht des Tages verflüchtigen. Aber manchmal hat die Natur halt ihre Launen...